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Die Frau hinter dem Holzhochhaus
#architektur

Die Frau hinter dem Holzhochhaus

Katja Kammerer ist Tischlerin, Architektin und Holzbau-Profi. Ihr geballtes Wissen und ihre Begeisterung für Holz setzt sie dort ein, wo UBM Development das erste Holz-Hybrid-Hochhaus in Mainz errichtet – den Timber Peak. Ein Porträt zwischen Holzwerkstatt und Bauamt.

Es gibt Menschen, die stehen daneben und fragen: „Was passiert da?“. Und es gibt Menschen, die sehen: „Da passiert was!“, und engagieren sich. Katja Kammerer gehört zu Letzteren. Das macht sie zu einer von 300 Timber Heroes bei UBM Development.

Die 38-Jährige macht es ihrem Gegenüber leicht. Selbst wenn sie nicht in der Werkstatt steht, verrät schon der erste Blick, dass man es bei ihr mit einem kreativen Kopf zu tun hat. Links trägt sie das dunkle Haar kurz, rechts kringeln sich wilde Locken bis zum Ohrläppchen. Bei anderen würde eine solche Frisur unentschlossen wirken. Doch nicht bei Katja Kammerer. Als Tischlerin, Interior-Designerin und Architektin versteht sie es, der Natur Raum zu lassen und dennoch eine Form zu geben. Der Schnitt ist deshalb auf seine Art ebenso gerade wie die Bretter, die einmal das Haupt für ihr Bett werden sollen. Und: wie ihr Lebensweg. 

Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Arbeiten mit Holz – diesen Ausgleich zu Büro und Baustelle nimmt sich Timber Peak Projektleiterin Katja Kammerer regelmäßig.

Ich wusste immer, dass ich mit Holz arbeiten will, für die Zukunft bauen.

Katja Kammerer, UBM Projektleiterin Timber Peak

„Ich wusste immer, dass ich mit Holz arbeiten, für die Zukunft bauen will. Ich bin immer in diese Richtung gegangen“, sagt sie. Und es klingt fast, als entschuldige sie sich für die Geradlinigkeit ihres Pfades, der sie 2016 zu UBM und dort 2022 in die technische Projektleitung für das erste ressourcenschonende Holz-Hybrid-Hochhaus im Zollhafen von Mainz führte – den Timber Peak.

Beruf und Berufung

Dabei hat sie einfach nur das getan, was unausweichlich war: Sie hat jenen Beruf ergriffen, der ihre Berufung ist. Es schon immer war. „It was meant to be“, würde man im angelsächsischen Raum sagen. Denn begonnen hat ebenjener Lebensweg 1984, in einem Jahr, das im chinesischen Horoskop mit dem Element Holz verbunden ist und von dem es heißt, dass in ihm geborene Kinder dazu bestimmt seien, die Welt mit ihrem Handeln und ihrem Innovationsgeist etwas besser zu machen – auch wenn sie dafür immer wieder Zweifel ihres Umfelds überwinden müssen. 

In eine bodenständige Familie hineingeboren und in einer kleinen niederösterreichischen Gemeinde aufgewachsen, wusste Katja Kammerer davon freilich nichts. Doch gespürt hat sie ihre Bestimmung sehr wohl. Sie hat sie gespürt, als sie im Kindergarten, statt mit Puppen zu spielen, lieber mit Holz bastelte, „weil es so gut roch“. Sie hat sie gefühlt, als sie nach einem „Tag der offenen Tür“ an der HTL Mödling verkündete, neben der Matura auch eine Ausbildung zur Tischlergesellin absolvieren zu wollen, „allen mütterlichen Sorgen um meine Finger zum Trotz“. Sie hat sie geahnt, als sie bei einem Praktikum im Oman energieeffizientes Bauen für den submediterranen Raum erforschte. Und sie hat sie wahrgenommen, als sie schließlich auf ihren Bachelor für Interior Design & 3D Design auch noch ein Studium mit Schwerpunkt nachhaltige Architektur und Holzbau draufsetzte. 

Werkstatt, Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Gelernt ist gelernt: Auch wenn die Ausbildung zur Tischlergesellin schon eine Weile her ist, trennt Katja Kammerer die Eichenbretter routiniert in der Länge auf.

Damit war das Fundament für eine Karriere gelegt, deren nächster Höhepunkt den treffenden Namen Timber Peak trägt und 40 Meter, 12 Stockwerke und 9.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche messen wird. Doch Katja Kammerer hätte ihn nie erreicht, wäre sie neben der Berufung nicht auch einem Ruf gefolgt. Jenem einer Studienkollegin nämlich, der sie vor sieben Jahren von Hufnagl Architekten zu UBM holte. „Erst konnte ich mir nicht vorstellen, auf die Auftraggeberseite zu wechseln. Doch dann sah ich: ,Bei UBM passiert was!‘ Da wollte ich dabei sein!“ 

Zuständig für das „more“

Bald war sie nicht nur dabei, sondern mittendrin. Aus der Verstärkung für das Interior-Team wurde dessen Leitung, aus dem Wiener Headquarter unter ihrer Hand ein Best Practice für das New-Work-Konzept – Wohlfühlatmosphäre, moderne Kunst und Corporate Identity inklusive. In den UBM-Etagen in der Laaer-Berg-Straße 43 im zehnten Wiener Gemeindebezirk wird nicht nur gern gearbeitet, sondern auch gefeiert – ob Firmenevent oder Geburtstag. 

Eine schöne Motivation für jemanden wie Katja Kammerer, die von sich selbst sagt, sie müsse bei allem, was sie tut, einen Outcome sehen, einen positiven Effekt auf die Menschen. 

Projektmanagement ist in erster Linie People Management.

Katja Kammerer, UBM Projektleiterin Timber Peak

Wie viele Menschen sie mit ihrer Arbeit schon positiv beeinflusst hat, lässt sich schwer sagen. In jedem Fall sind einige darunter, die – anders als ihre UBM-Kolleginnen und -Kollegen – gar nicht wissen, wem sie das gute Gefühl zu verdanken haben, das sie beim Betreten eines Gebäudes oder Raumes verspüren. Etwa jene Reisenden, die im Mercure Katowice Centrum absteigen. Das Hotel war eines der Projekte, die Katja Kammerer als Head of Interior von der Planung bis zur „löffelfertigen“ Übergabe begleiten durfte.

„Man könnte auch sagen: Ich war für das ,more‘ zuständig, als es unsere Unternehmensstrategie green. smart. and more. noch gar nicht gab.“

Werkzeug, Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Mit der Flachdübelfräse werden die Holzbretter mit einer Nut versehen, um sie später verbinden zu können. Im Fachjargon nennt man das „fischerln“.
Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Die Werkstatt in Wiener Neustadt wird mit Holz beheizt. Aber auch als Ruhebänkchen machen sich die Scheite ganz hervorragend.

Neuausrichtung zum Holzbau-Developer

Mehr vom more: So hätte es für Katja Kammerer weitergehen können. Doch dann kam Covid-19 und beendete die Story vom größten Hotel-Developer Europas. Beinahe über Nacht – für eine vergleichsweise langfristige und konventionelle Branche, die es gewohnt ist, Projekte jahrelang zu planen, ging es extrem schnell. „Gefühlt vollzog UBM ihre Neuausrichtung hin zum größten Holzbau-Developer Europas, während ich im ersten Lockdown einem Krähenpärchen im Ahornbaum vor meinem Homeoffice-Fenster dabei zusah, wie es seinen Nachwuchs großzog.“ 

Inzwischen sind zwei weitere Krähengenerationen auf die Welt gekommen. Deren Aufzucht hat Katja Kammerer jedoch verpasst. Sie sitzt wieder im Büro. Oder im ersten Morgenflieger von Wien nach Frankfurt. So oft ist sie in der hessischen Main-Metropole, dass der Wirt des kleinen Griechen schon „Servus“ und „Baba“ sagt, wenn sie zum Mittagessen vorbeischaut. Denn auch wenn der Timber Peak bislang nur auf dem Papier existiert und der Bau erst im Herbst 2023 beginnt, läuft die Abstimmung mit Team und Behörden doch schon auf Hochtouren, seit sie im vergangenen Mai die technische Projektleitung übernommen hat.

Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Katja Kammerer nimmt Maß. Zwei Meter soll das Betthaupt am Ende messen.

„Für mich ist das ein Back-to-the-Roots“, sagt sie. „Jetzt kann ich alles anwenden, was ich in der HTL und im Studium über Holzbau gelernt habe.“ Mit knapp 40 Jahren sei sie im besten Alter für diese Aufgabe. Erfahrung paart sich mit der Kraft, die jede Baustelle braucht, und vor allem: mit Empathie. „Denn Projektmanagement, das ist in erster Linie People Management. Und das Wichtigste ist, zu wissen, wie ich mit wem reden muss.“ 

Gefühlt vollzog UBM ihre Neuausrichtung hin zum größten Holzbau-Developer Europas, während ich im ersten Lockdown einem Krähenpärchen im Ahornbaum vor meinem Homeoffice-Fenster dabei zusah, wie es seinen Nachwuchs großzog.

Katja Kammerer, UBM Projektleiterin Timber Peak

Das „Wie“, das hat sie während ihrer Laufbahn gelernt. Das „Wieviel“ jedoch, das hat selbst sie unterschätzt – wenn auch im Rückblick nicht verwundert. „Der Timber Peak wird das erste Holz-Hybrid-Hochhaus in Rheinland-Pfalz sein, in Mainz sowieso. Und das heißt, dass sich noch niemand im zuständigen Bauamt je zuvor mit dem Thema beschäftigt hatte, als wir unsere Pläne vorlegten.“ 

Holzrahmen, Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Leim hält die Holzteile zusammen. Bis er getrocknet ist, fixiert eine Klammer den Rahmen.

Die Hürden des Holzbaus

Manchmal kam sich Katja Kammerer schon vor wie eine gesprungene Schallplatte, wenn sie das Leuchtturmprojekt immer wieder erklären musste, das geeignet ist, den Weg in die CO2-optimierte Gebäudeerrichtung und -bewirtschaftung zu ebnen. Natürlich war man begeistert von der modernen Architektur am Wasser, die neben flexiblen Grundrissen für die neue Art der Büronutzung auch spektakuläre Ausblicke auf den Mainzer Zollhafen bieten wird.

Selbstverständlich zeigte man sich beeindruckt von der geplanten DGNB-Gold-Zertifizierung. Klarerweise begrüßte man das Revival des ältesten Baustoffs der Welt, weil Holzbau der größte Hebel bei der Errichtung von Gebäuden ist, um CO2 einzusparen. Und fraglos fand man es gut, dass sich die Lkw-Fahrten zu einer Holzbaustelle im Vergleich zu jenen zu einer konventionellen Baustelle um den Faktor sieben reduzieren und sich auch die Bauzeit verkürzt, weil vieles vorgefertigt ist. Aber … der Brandschutz. Der hatte der Baubehörde dann doch die eine oder andere schlaflose Nacht beschert. 

Holzrahmen, Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak
Der Rahmen ist fertig. Später wird Katja Kammerer ihn noch polstern, mit Stoff beziehen und zwei Lampen einbauen.

Ist ein Holz-Hochhaus denn wirklich sicher?

„Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft wir erklärt haben, dass eine Holzkonstruktion sehr kontrolliert und langsam abbrennt“, erzählt Katja Kammerer. „Im Notfall wäre bei einem Holzbau – zumal einem in Hybridbauweise mit Betonkern für die Fluchtwege – die Evakuierung mitunter sogar sicherer und planbarer möglich als in einer Stahlkonstruktion.“ Doch manchmal braucht es eben neben Transparenz und der Weitergabe von Erfahrungen mitunter doch noch etwas anderes, um Skepsis zu begegnen: einen Beauftragten von der Feuerwehr zum Beispiel. „Er war es, der schließlich alle davon überzeugen konnte, dass man sich vor Holz nicht ‚fürchten‘ muss.“ 

Wie alle Timber-Pioniere hat Katja Kammerer inzwischen gelernt, solche Szenen mit Humor zu nehmen. Und wenn das Lachen doch einmal Zeit braucht, um sich seinen Weg zurück in den Alltag zu bahnen, besucht sie ihre gute Laune einfach dort, wo sie gezimmert wird: in der Werkstatt. Natürlich sind die Tage inzwischen rar, an denen sie die Zeit findet, mal wieder ein neues Möbelstück für ihre Wohnung zu tischlern. „Aber ich versuche, mir diesen Ausgleich regelmäßig zu nehmen.“ Denn wenn sie mit Holz arbeitet, dann arbeitet sie nicht nur mit ihrem Element. Sie ist in ihrem Element. 

Ja, it was meant to be. Aber es ist noch viel mehr als das: Katja Kammerer is meant to build. Weder das Betthaupt noch der Timber Peak werden ihr letztes Projekt gewesen sein … 

katja kammerer

wurde am 15. November 1984 in Mödling geboren und wuchs in der niederösterreichischen 1.500-Seelen-Gemeinde Hennersdorf bei Wien auf. An der HTL Mödling für Innenraumgestaltung & Möbelbau absolvierte sie neben der Matura auch eine Ausbildung zur Tischlergesellin. Von 2004 bis 2007 studierte sie zunächst an der New Design University St. Pölten und machte ihren Bachelor of Arts in „Innenarchitektur & 3D-Gestaltung“. Anschließend folgte ein Studium der Architektur mit Schwerpunkt nachhaltige Architektur und Holzbau, Produkt- und Möbeldesign an der TU Wien, das sie 2013 als Diplom-Ingenieurin abschloss. Parallel zum Unibesuch begann sie als Architektin bei Hufnagl Architekten zu arbeiten. 2016 stieß sie als Projektmanagerin zu UBM Development. Ab 2019 leitete Kammerer die Abteilung für Interior Design. Seit Mai 2022 ist sie technische Projektleiterin für den Timber Peak. 

Porträt, Katja Kammerer, Projektleiterin Timber Peak, UBM Development, Philipp Horak

Text: Daniela Schuster 
Fotos: Philipp Horak

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#stadtplanung
4 Holzwohnhäuser statt 40 Pkw

Wo früher Autos vor dem Supermarkt parkten, stehen nun vier neue Baukörper, die nicht nur in der Fassade, sondern auch in der Struktur aus Holz bestehen. Das Projekt Woody-M in Wien zeigt, wie innerstädtische Nachverdichtung geht.

Schule im Strohmantel
#greenbuilding
Schule im Strohmantel

Die Sundby School spielt die Klaviatur der klimaneutralen Baustoffe. Neben dem nachwachsenden Holz besteht sie aus einem Material, das für die Bauwende entscheidend sein könnte: Stroh. Ein wertvolles Abfallprodukt aus der Landwirtschaft.

Eine Ikone wird klimaneutral
#greenbuilding
Eine Ikone wird klimaneutral

Die CO₂-Emissionen zu senken ist für große Metropolen und ihre Skylines eine besondere Herausforderung. Dass auch historische Hochhäuser dekarbonisiert werden können, zeigt die beispiellose Sanierung des Empire State Building. Seine Aufzüge erzeugen neuerdings Strom.

Ein Wunder in Neuauflage
#architektur
Ein Wunder in Neuauflage

Mit der Mannheimer Multihalle schuf Pritzker-Preisträger Frei Otto ein architektonisches Meisterwerk, das als „Wunder von Mannheim“ in die Geschichte einging. Seit 2021 wird es aufwändig saniert. Das neue Nutzungskonzept soll ganz im Sinne des alten Meisters sein.

„Kopenhagen zu 86 Prozent klimaneutral“
#stadtplanung
„Kopenhagen zu 86 Prozent klimaneutral“

Kopenhagens neues Viertel Nordhavn ist ein Paradebeispiel für nachhaltige urbane Entwicklung. Stadtarchitektin Camilla van Deurs hat dem ubm magazin. verraten, wo die großen Hebel zur CO₂-Reduktion liegen und warum die Stadt der Zukunft (fast) autofrei ist.

Walmart baut den größten Massivholz-Campus der USA
#greenbuilding
Walmart baut den größten Massivholz-Campus der USA

Der Handelsgigant Walmart errichtet im US-Bundesstaat Arkansas eine neue Konzern-Zentrale. Damit entsteht gleichzeitig der größte Campus mit Gebäuden aus Massivholz der USA.

Alpines Architektur-Highlight
#greenbuilding
Alpines Architektur-Highlight

Die neue Voisthalerhütte am Hochschwab ist ein konstruktiver Holzbau mit ökologischem und architektonischem Anspruch. Die energieautarke Schutzhütte von Dietger Wissounig Architekten erhielt das Umweltgütesiegel und den BIG SEE Architecture Award 2023.

Ein Haus aus Hanf
#greenbuilding
Ein Haus aus Hanf

Zu 80 Prozent wiederverwertbar, zu 70 Prozent aus Rohstoffen gebaut, die aus einem Umkreis von 30 Kilometern stammen. In Südtirol wurde ein alter Stall zu einem Haus aus dem Öko-Baustoff Hanf umgewandelt.

Rapunzel hat ein neues Zuhause
#greenbuilding
Rapunzel hat ein neues Zuhause

Die natürlichen Kreisläufe der Natur zu beachten ist eine Grundlage ökologischen Landbaus. Diesen Prinzipien fühlt sich der Hersteller von Bio-Lebensmitteln Rapunzel naturgemäß verpflichtet. Sie gelten auch für das neue Betriebsgelände, auf dem Besucher nun die Rapunzel Welt entdecken können.

Nachhaltig leben in der Auenweide
#greenbuilding
Nachhaltig leben in der Auenweide

Eine neue Art von Miteinander und nachhaltiger Lebensraum zu leistbaren Preisen. Das verspricht das alternative Wohnprojekt Auenweide. Was das Holzbauprojekt so besonders macht, das hat Architekt Markus Zilker gegenüber dem ubm magazin. erklärt.

Welterfolg mit Holzhütten
#greenbuilding
Welterfolg mit Holzhütten

Das slowenisch-spanische Unternehmen Lushna erobert mit Glamping Cabins aus Holz den Weltmarkt. Das Unternehmen entwickelt aber auch Öko-Resorts und verspricht den „Glamour der Natur“.

Das Silicon Valley auf dem Holzweg
#greenbuilding
Das Silicon Valley auf dem Holzweg

Auf dem Gelände des Stanford Research Park in Palo Alto entsteht ein hochmodernes und nachhaltiges Bürogebäude. Das "Verdant Sanctuary" ist eines der ersten Bauwerke im Silicon Valley, das auf Massivholzbauweise setzt.

Aufgestockt statt abgerissen
#greenbuilding
Aufgestockt statt abgerissen

Wie kreativ die klimafreundliche Nachverdichtung sein kann, zeigt das Projekt Stadthaus in Linz. Das Architekturbüro mia2 hat den Aushub in Stampflehmwände gepresst und das historische Gebäude dank Holzbau in seiner Höhe fast verdoppelt. 

Eine Fuge zwischen Berg und Tal
#greenbuilding
Eine Fuge zwischen Berg und Tal

Die Form ist eine Fusion aus alpiner Architektur und zerklüfteter Bergkette. Das neue Kongress- und Messezentrum in der norditalienischen Gemeinde Agordo lotet die ästhetische Ausdrucksform des Holzbaus neu aus.

Der Supermarkt der Zukunft
#greenbuilding
Der Supermarkt der Zukunft

Ein Supermarkt, der selbst Lebensmittel für die Region erzeugt und klimaneutral erbaut ist. Das ist das Konzept von Rewe Green Farming, dessen Prototyp in Wiesbaden steht. Nun sollen weitere Filialen in Holzbauweise folgen.

Der Asket, der aus dem Vollen schöpft
#architektur
Der Asket, der aus dem Vollen schöpft

Shigeru Ban zählt zu den wichtigsten Vertretern einer neuen, nachhaltigen Architektur. Warum er diese Zuschreibung ablehnt und warum die Beständigkeit eines Gebäudes nicht vom Baumaterial abhängt, hat er uns bei einem ausführlichen Interview in seinem Büro in Paris erklärt.

„Wir sind der First Mover im Holzbau“
#greenbuilding
„Wir sind der First Mover im Holzbau“

Bernhard Egert ist einer von 300 Timber Heroes in der UBM Development. Er zählt zu den gefragtesten Holzbauexperten des Landes. UBM Development hat ihn an Bord geholt, damit er im Bereich „Timber Construction“ seine breite Kompetenz einbringen kann. Wir haben den naturverbundenen Diplomingenieur zum großen Holzbau-Talk gebeten.

Eine U-Bahn aus Holz
#stadtplanung
Eine U-Bahn aus Holz

Es sieht aus wie eine Utopie, soll aber in den nächsten Jahren in Kopenhagen Wirklichkeit werden: Metro-Stationen in hybrider Holzbauweise. Das Konzept von JaJa Architects ist ganzheitlich angelegt und wendet das klimafreundliche Bauen jetzt auch unter der Erde an.

Der Ford T der nachhaltigen Wohnprojekte
#greenbuilding
Der Ford T der nachhaltigen Wohnprojekte

Das Architektur- und Design-Kollektiv A-01 hat als erster in Costa Rica nachhaltige Wohneinheiten im modularen Baukasten-System entwickelt: das No Footprint House. Die Kunden können, so das Architektur-Studio, nach Herzenslust vor Planungsbeginn so etwas wie virtuelles Lego spielen. Die Fertigung ist nicht nur verhältnismäßig günstig, sondern auch an die lokalen Gegebenheiten angepasst.

Energieneutral studieren
#greenbuilding
Energieneutral studieren

Mit einem Neubau auf dem Campus der Universität Tilburg beschert das Büro Powerhouse Company den Niederlanden ihr erstes aus Massivholz gefertigtes Uni-Gebäude: Ein modernes Hörsaalzentrum, das den Studenten viel zu bieten hat. Zeitlos designt und energieneutral. 

Ein menschliches Maß
#architektur
Ein menschliches Maß

Seit dem Bau eines wegweisenden Holz-Hochhauses in Schwedens hohem Norden sind sie in aller Munde. White Arkitekter schrauben die grüne Messlatte gerade ordentlich nach oben. Das Ziel: Klimaneutralität bis 2030. Über die Strategie dahinter haben wir mit Vize-CEO Carl Bäckstrand in Stockholm gesprochen.

Leistbares Öko-Haus aus Holz
#greenbuilding
Leistbares Öko-Haus aus Holz

Das Open-Source-Projekt Living Places will das Wohnen nicht nur nachhaltiger und gesünder macher, sondern auch für mehr Menschen leistbar. Die Prototypen in Holzbauweise können in Kopenhagen besichtigt werden – der diesjährigen Welthauptstadt der Architektur.

Im Wisdome steckt Wissen
#greenbuilding
Im Wisdome steckt Wissen

Eines der spektakulärsten Holzbauprojekte wird derzeit in Schweden realisiert. Der neue Wisdome des Tekniska Museet in Stockholm ist eine Free-Form-Konstruktion aus 20 Kilometer Furnierschichtholz, die so noch nie zuvor gebaut wurde. 

Die Kirche als CO₂-Bank
#architektur
Die Kirche als CO₂-Bank

Wenn in Kopenhagen nach 30 Jahren erstmals wieder eine Kirche gebaut wird, dann mit Ikonen-Potenzial. Für die Ørestad Church entwarf Henning Larsen einen skulpturalen Holzbau. Eine Kirche 2.0, die zum modernen Community-Center wird, unabhängig vom Glaubensbekenntnis.

Mit Herz fürs Holz
#greenbuilding
Mit Herz fürs Holz

Das tschechische Holzverarbeitungsunternehmen Kloboucká lesní engagiert sich für nachhaltige Forstwirtschaft und ebensolches Bauen. Sein neuer, von Mjölk Architekti designter Hauptsitz passt dazu: Schlicht, umweltfreundlich, aus Holz und mit modernsten Technologien.

Transformation auf Schiene
#greenbuilding
Transformation auf Schiene

Es braucht neue Strategien für die sinnvolle Nachnutzung von Industriebrachen. Die Re-Use-Spezialisten von Smartvoll zeigen, wie aus der alten Remise Amstetten ein neues Ökosystem aus Pflanzen, Tieren und Menschen entstehen kann.

Eine Perle aus Holz und Stroh
#greenbuilding
Eine Perle aus Holz und Stroh

Das außergewöhnliche kleine Wohnhaus Strohfloh zeigt, wie nachhaltiges Bauen unkompliziert zu bewerkstelligen ist. Die „Holzperle” wurde in Holzriegelbauweise mit Strohballendämmung und Photovoltaikanlage in Murstetten errichtet.

Chipperfields „Ökone“ für München
#architektur
Chipperfields „Ökone“ für München

Die Bayerische Versorgungskammer bekommt eine neue Zentrale vom frisch gekürten Pritzker-Preisträger David Chipperfield. Das 3-teilige Ensemble in Holz-Hybrid-Bauweise ist ein klares Bekenntnis für nachhaltiges Bauen und eine Absage an die rein ikonische Hochhaus-Architektur.

Ein Juwel im Weinberg
#architektur
Ein Juwel im Weinberg

In der Weinregion Südoststeiermark transformierten ein Jungwinzer und eine Architektin einen alten Kuhstall zu einem zeitgemäßen Weinbaubetrieb. Das sichtbare Holztragwerk wurde im Weinhof Locknbauer zum Designelement erklärt.

Ein Haus zum Ausziehen
#hotel
Ein Haus zum Ausziehen

Ein adaptierbares Tiny House aus den Niederlanden hebt die Grenzen zwischen Drinnen und Draußen auf. Auf dem World Architecture Festival in Lissabon wurde ANNA Stay zum „World Hotel Building of the Year 2022“ ernannt.

Die zirkuläre Waldstadt
#stadtplanung
Die zirkuläre Waldstadt

Eine High-Speed-Bahn verbindet das hyggelige Waldhaus mit Oslos Stadtzentrum. Ellingsrudgrenda soll Norwegens erstes kreislauffähiges Quartier werden. Der Masterplan zur klimaneutralen Stadtentwicklung kommt vom Architekturbüro Snøhetta.

Parken im Park
#greenbuilding
Parken im Park

Seit 2006 entsteht in Bad Aibling die City of Wood, ein Modell für die Nullenergiestadt von morgen. Der neueste Zuwachs in CO₂-neutraler Holzbauweise kommt vom Vorarlberger Holzbau-Pabst Hermann Kaufmann.

Klimafreundliche Aussicht inklusive
#hotel
Klimafreundliche Aussicht inklusive

In einem der weltweit höchsten Holz-Hochhäuser in der nordschwedischen Stadt Skellefteå befindet sich The Wood Hotel. Ein neuer Urlaubsmagnet, der von der Landschaft, der Architektur und einer grünen Zukunftsvision profitiert.

Gut gedeihen im Wohngewächshaus
#wohnen
Gut gedeihen im Wohngewächshaus

Bremens Überseeinsel wird zu einem neuen, grünen Stadtviertel entwickelt. Leistbaren, nachhaltigen und obendrein schönen Wohnraum verspricht das Projekt Wohngewächshaus von Delugan Meissl. Hier sollen Menschen und Pflanzen gleichermaßen gedeihen. 

Die Schule im Bausatz
#greenbuilding
Die Schule im Bausatz

Es werden dringend mehr Schulen benötigt – 15.000 allein in Europa. Aus dem einfach montierbaren Schulbausatz Sylva von Stora Enso entstehen klimafreundliche Schulen aus Holz, die Kindern eine positive Lernumgebung und sinnstiftende Architektur bieten.

Wohnen mit Zen
#wohnen
Wohnen mit Zen

Die belgische Stadt Antwerpen bekommt einen japanisch inspirierten Wohnturm in Holz-Hybridbauweise. Der Entwurf stammt von Pritzker-Preisträger Shigeru Ban, der die Natur und den Baustoff Holz zum zentralen Designimpuls macht.

Leistbarer Wohnraum aus Holz
#stadtplanung
Leistbarer Wohnraum aus Holz

Der Klimawandel ist eng an soziale Fragen geknüpft und der klimaneutrale Holzbau oft noch ein Luxussegment. Ein preisgekröntes Beispiel im sozialen Wohnbau liefert der Holzwohnbau Seestadt Aspern, der ein neuer Instagram-Hotspot in Wien geworden ist.

Unter dem runden Giebel
#greenbuilding
Unter dem runden Giebel

Für die Erweiterung des Frammuseums in Oslo setzen Reiulf Ramstad Arkitekter auf ein außergewöhnliches Konzept. Der Neubau Framtid vermittelt zwischen den ausgestellten Schiffsbauten der Vergangenheit und dem klimaneutralen Holzbau von morgen.

Ein Rathaus wird grün
#greenbuilding
Ein Rathaus wird grün

Die rund 3.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Düsseldorf werden künftig in einem Holz-Hybrid-Hochhaus Platz finden. In ihrem Konzept setzen die österreichischen Architekturbüros Alleswirdgut und Hertl Architekten auf ein innovatives Energiekonzept und schaffen eine grüne Oase in der Stadt.

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