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Ein KUbe fürs Holzbau-Studium
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Ein KUbe fürs Holzbau-Studium

Die University of Kansas School of Architecture & Design lässt Spannendes errichten: Den Holzbau KUbe, der zugleich als Studienort und Lehrmittel für nachhaltige Bauweise dienen wird. Designt vom dänischen Top-Büro BIG.

Warum nur Theorie vermitteln, wenn man Praxis bieten kann? So oder ähnlich dürften die Entscheidungsträger der University of Kansas (KU) School of Architecture & Design gedacht haben, als sie dieses Projekt in Angriff nahmen: Der Makers‘ KUbe wird nicht nur Ateliers, Labore und ein Café beherbergen. Der neue, moderne Holzbau selbst ist nämlich auch gleich als Lehrmittel konzipiert, das demonstriert, wie nachhaltiges Bauen funktioniert. 

Zukunft, die Geschichte wahrt

Das Design des 4.645 Quadratmeter großen Holz-Kubus wurde vom dänischen Erfolgsbüro Bjarke Ingels Group (BIG) entworfen. Die Ausführung hat das erfahrene Team von BNIM übernommen. Auf die Wünsche und Bedürfnisse der mehr als 1.300 Studierenden, des Lehrkörpers und des Uni-Vorstands zugeschnitten, formt der Neubau das Herzstück eines Komplexes aus drei unterschiedlichen Gebäuden: Die bestehende Marvin Hall aus dem Jahr 1908, die Chalmers Hall aus 1978, und der sechsstöckige Makers‘ KUbe werden miteinander verbunden.

„Wintergarten-Brücken“ werden „KUbe“ und die beiden älteren Gebäude miteinander verbinden. (Bild: BIG)
„Wintergarten-Brücken“ werden „KUbe“ und die beiden älteren Gebäude miteinander verbinden.
Projekt mit nachhaltigem Mehrfachnutzen: Bestand wird umgenutzt und renoviert, der Neubau „Kube“ ganz aus Holz errichtet. (Bild: BIG)
Projekt mit nachhaltigem Mehrfachnutzen: Bestand wird umgenutzt und renoviert, der Neubau aus Holz errichtet.

Steinfassade und Räumlichkeiten der historischen Marvin Hall werden erhalten und saniert. Die Chalmers Hall wird so umgebaut und renoviert, dass mehr Tageslicht ins Innere dringen kann. Zusammen mit dem neuen KUbe soll die Anlage zum Symbol für Kreativität werden. Und sie soll ein zusammenhängendes Zentrum auf dem Campus schaffen. Innovativ, zukunftssicher, und auf Umweltschutz fokussiert. Alles ganz im Sinne der akademischen Mission der Universität, wie der Dekan der Fakultät für Architektur und Design, Mahbub Rashid, betont.

Innovatives Holz-Konstrukt

Der KUbe besteht aus einem Holzrahmen, der von Tragwerksplaner StructureCraft entwickelt wurde, um Material zu sparen und den Einsatz kohlenstoffintensiven Betons zu reduzieren. Inspiriert von traditionellen japanischen Tischlertechniken, verwendet die Gebäudestruktur passgenaue Dübel und gekerbtes Brettschichtholz. Das Ziel: Eine starke Holzkonstruktion mit diagonal verlaufenden Stützen und Trägern, die keiner Stahlplatten oder Befestigungselemente bedürfen.

Tragfähig, stark und ganz aus Holz: Der von Tragwerksplaner StructureCraft entwickelte Rahmen des „Makers' KUbe“. (Bild: BIG)
Tragfähig, stark und ganz aus Holz: Der von Tragwerksplaner StructureCraft entwickelte Rahmen des Makers‘ KUbe.

Die zurückgesetzte Fassade – eine von Glas umschlossene Holzstruktur – verzichtet auf Verkleidungen und Veredelungen. Die Haustechniksysteme des KUbe werden dadurch sichtbar bleiben. Fast so, als wolle man anschaulich machen, dass hier effizient gearbeitet und nur das dazu Nötigste verbraucht wird. 

Halbtransparent & Hanf-gedämmt

Die Mischung aus transparentem und undurchsichtigem Isolierglas an der Außenseite sorgt einerseits für Privatsphäre, erlaubt aber doch freie Blicke aufs kreative Geschehen im Inneren des Gebäudes. Zudem reduziert diese Lösung Lichtreflexion und Blendeffekte. Die Gebäudehülle wird im Namen größtmöglicher Nachhaltigkeit mit Wärmedämmung aus biologisch abbaubarer Hanfwolle versehen.

Der Makers‘ KUbe ist als Schaufenster für Holztektonik, traditionelle Tischlerei, Roboterfertigung und nachhaltige Materialien konzipiert.

Star-Architekt und BIG-Gründer Bjarke Ingels

Der Baukörper ist strategisch so ausgerichtet, dass sich der Makers‘ KUbe an die umliegenden Gebäude anpasst und möglichst viel Licht und Luft alle drei Teile des Komplexes erreichen. Wintergarten-Brücken im zweiten Stockwerk verbinden den Neubau mit Marvin Hall und Chalmers Hall. Ein Design-Kniff, der nicht nur die Interaktion zwischen Studenten und Dozenten unterstützt. Im Winter und bei Schlechtwetter wird damit auch der Gang von einem Trakt zum anderen deutlich angenehmer.

Lehrstück und Universitätsgebäude in einem: Der von BIG designte „Makers' KUbe“ der University of Kansas. (Bild: BIG)
Lehrstück und Universitätsgebäude in einem: Der von BIG designte „Makers‘ KUbe“ der University of Kansas.

Die ebenerdigen Ecken des KUbe sind nach innen gewinkelt. So, dass überdachte Eingänge entstehen, die das Gebäude mit den umliegenden Freiflächen verbinden. Die oberen Ecken indes setzt BIG’s Design zurück, um begehbare, oben offene Terrassen zu ermöglichen, die Ausblick auf den Campus und die Stadt bieten.

Ein Projekt, drei Interventionen

„Unser Entwurf für die konsolidierten Designstudios an der KU zielt darauf ab, alle Aspekte des Berufs in drei verschiedenen Interventionen einzusetzen: Erhaltung, Anpassung und Neubau. The Makers‘ KUbe ist als Schaufenster für Holztektonik, traditionelle Tischlerei, Roboterfertigung und nachhaltige Materialien konzipiert“, erläutert Star-Architekt und BIG Gründer Bjarke Ingels seinen Plan.

Komfort & Funktion ohne Schnickschnack

Die Holzkonstruktion des KUbe werde nach außen hin sichtbar gemacht, Verkleidungen werde es keine geben: „Die Struktur wird zum Ausdruck gebracht.“ Eine einzige Treppe, die gleichzeitig der Erschließung und als Feuertreppe im Inneren dient, wird alle Studentenräume verbinden – vom Park bis zum Dachgeschoss.


Entstehung eines Holzbaus, anschaulich gemacht: Die Studenten der KU School of Architecture & Design sollen von Herstellungsprozess und Bauart des „KUbe“-Projekts zu nachhaltigen Techniken inspiriert werden. (Bild: Handford)
Entstehung eines Holzbaus, anschaulich gemacht: Die Studenten der KU School of Architecture & Design …
Entstehung eines Holzbaus, anschaulich gemacht: Die Studenten der KU School of Architecture & Design sollen von Herstellungsprozess und Bauart des „KUbe“-Projekts zu nachhaltigen Techniken inspiriert werden. (Bild: Handford)
… sollen von Herstellungsprozess und Bauart des „KUbe“-Projekts zu nachhaltigen Techniken inspiriert werden.

Ingels sieht das Gebäude als „lebendigen Lehrplan, der alle Funktionen, Technologien und Strukturen als greifbare Elemente offenbart, die von den Studenten geschätzt und kritisiert werden können. Lernen, das sich in gebauter Form verfestigt.“ 

Inspirierendes Lehrmittel KUbe

Das lichtdurchflutete, sechsstöckige Lehrgebäude soll Zentrum für Innovation und Ressource für die Studierenden der University of Kansas zugleich sein. Ein vielschichtiges, flexibles Bauwerk, dessen Konzept zu Kommunikation und Zusammenarbeit lädt. Seine Atelierräume, 3D-Druck- und Roboter-Labore sowie ein Café im Erdgeschoss sind um den zentralen Kern herum angeordnet. 

Flexibel & nachhaltig

Die Grundrisse sind so geschnitten, dass eine kontinuierliche Abfolge von ein- und zweigeschossigen Räumen möglich ist. Diese können unterteilt werden, um ein typisches Klassenraum-Erlebnis zu ermöglichen. Die feuerfeste Fluchttreppe führt spiralförmig nach oben, um spontane Momente kreativer Interaktion zu fördern und die verfügbare Fläche zu maximieren. Alle im Inneren des neuen Bauwerks verwendeten Materialien sind recyclebar.

Holzbau „KUbe“ fürs Holzbau-Studium: Das neue, von BIG designte Gebäude der University of Kansas demonstriert nachhaltige Techniken. (Bild: Kilograph)

Was das BIG Team entworfen hat, passt – wie erwähnt – punktgenau zu den Werten der University of Kansas. Bestehendes wird bewahrt, Neues jedoch aus Holz gebaut, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren.

Auf den Dächern des „KUbe“ und der Chalmers Hall werden Photovoltaik-Paneele Energie für die Anlage gewinnen. Auf dem Dach des „Makers‘ KUbe“ anfallendes Regenwasser wird gespeichert und zur Bewässerung der Grünflächen verwendet. Und das Gelände wird mit einheimischen Arten bepflanzt, die den Wasserbedarf zusätzlich reduzieren.

Modell für zukunftsfitte Architektur

„Unser Masterplan für die KU School of Architecture & Design bewahrt die historischen Gebäude und macht sie fit fürs 21. Jahrhundert“, schildert BIG Partner Thomas Christoffersen. Lebensdauer und Nutzbarkeit des Bestands werden, so der Architekt, durch minimale Eingriffe verlängert, während der Neubau CO2-arme Lösungen präsentiert. All dies zeige nicht nur „das nächste Kapitel unseres Berufsstandes“, sondern werde auch die Designer von morgen dazu inspirieren, „eine nachhaltige Zukunft zu gestalten“.

Das Projekt „Makers' KUbe“ verschafft der KU School of Architecture & Design einen hochmodernen, rundum grünen Ort zum Lernen, der kreatives Schaffen fördert. (Bild: Kilograph)
Das Projekt „Makers‘ KUbe“ verschafft der KU School of Architecture & Design einen hochmodernen, rundum grünen Ort zum Lernen, der kreatives Schaffen fördert.

Mit der dänischen Bjarke Ingels Group hat die University of Kansas einen Partner für ihr Vorhaben gewonnen, der seit Jahren immer wieder mit innovativen Ideen und Konzepten Furore macht. Spektakuläre Projekte wie die, mit einer Schipiste auf dem Dach versehene Müllverbrennungsanlage „CopenHill“ in Kopenhagen oder der Plan für Oslos „Science City“ machen’s deutlich.

Bildungsbauten für ein gutes Morgen

Auch was Bildungsbauten betrifft, hat BIG bereits Erfahrung. Das im Bau befindliche Mass Timber Student Center der Johns Hopkins University in Baltimore ist ein Beispiel dafür. Ebenso, wie das Robert Day Sciences Center des Claremont McKenna College in Claremont (USA). Letzeres soll 2025 fertig werden. 

Wann es beim „Makers’ KUbe“ der University of Kansas so weit sein wird, verraten die Beschreibungen noch nicht. Doch man darf davon ausgehen, dass schon der Errichtungsprozess des Holzgebäudes die Studenten der dortigen School of Architecture & Design interessieren wird. Weil Theorie zwar wichtig, aber eben längst nicht alles ist.

Text: Elisabeth Schneyder
Bilder: BIG, Kilograph, Handford

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Comeback einer alten Technik

Hundert Jahre nach der Patentierung des Zollinger-Daches bekommt die freitragende Holzbauweise wieder neuen Auftrieb. Sie ist materialsparend, kreislauffähig und funktioniert gut im Selbstbau, weshalb sie heute bei der Errichtung von Werkhallen wieder beliebt ist.

Chaletdorf geht auch anders
#hotel
Chaletdorf geht auch anders

Statt Grünflächen zu versiegeln und die Alpenlandschaft zu verhütteln, geht das Chaletdorf Peterhof Furx einen anderen Weg. Das Büro Baumschlager Eberle lieferte eine Hüttensiedlung mit architektonischem und ökologischem Anspruch.

Japans größte Dachkonstruktion aus Sperrholz
#architektur
Japans größte Dachkonstruktion aus Sperrholz

Mount Fuji Architects entwarfen für den japanischen Immobilien-Konzern Daito Trust Construction in Tokio ein Ausstellungs- und Bürogebäude mit einer spektakulären Dachkonstruktion aus Holz: den ROOFlag.

Der Ziegenstall als Urlaubsparadies
#architektur
Der Ziegenstall als Urlaubsparadies

Die Casa C ist alte, bodenständige, landwirtschaftliche Schweizer Nutzarchitektur. Und doch eines der ungewöhnlichsten Wohnhäuser im Land der Eidgenossen.

Wohnen im Stapel
#greenbuilding
Wohnen im Stapel

Zirkulär, naturnah und klimapositiv. Das Projekt Juf Nienke der Architekturbüros SeARCH und RAU gilt als das nachhaltigste Wohnbauprojekt Amsterdams. Die Holzbaumodule sind erweiterbar und für den Insektenschutz sorgt ein Fledermaushotel am Dach.

4 Holzwohnhäuser statt 40 Pkw
#stadtplanung
4 Holzwohnhäuser statt 40 Pkw

Wo früher Autos vor dem Supermarkt parkten, stehen nun vier neue Baukörper, die nicht nur in der Fassade, sondern auch in der Struktur aus Holz bestehen. Das Projekt Woody-M in Wien zeigt, wie innerstädtische Nachverdichtung geht.

Schule im Strohmantel
#greenbuilding
Schule im Strohmantel

Die Sundby School spielt die Klaviatur der klimaneutralen Baustoffe. Neben dem nachwachsenden Holz besteht sie aus einem Material, das für die Bauwende entscheidend sein könnte: Stroh. Ein wertvolles Abfallprodukt aus der Landwirtschaft.

Eine Ikone wird klimaneutral
#greenbuilding
Eine Ikone wird klimaneutral

Die CO₂-Emissionen zu senken ist für große Metropolen und ihre Skylines eine besondere Herausforderung. Dass auch historische Hochhäuser dekarbonisiert werden können, zeigt die beispiellose Sanierung des Empire State Building. Seine Aufzüge erzeugen neuerdings Strom.

Ein Wunder in Neuauflage
#architektur
Ein Wunder in Neuauflage

Mit der Mannheimer Multihalle schuf Pritzker-Preisträger Frei Otto ein architektonisches Meisterwerk, das als „Wunder von Mannheim“ in die Geschichte einging. Seit 2021 wird es aufwändig saniert. Das neue Nutzungskonzept soll ganz im Sinne des alten Meisters sein.

„Kopenhagen zu 86 Prozent klimaneutral“
#stadtplanung
„Kopenhagen zu 86 Prozent klimaneutral“

Kopenhagens neues Viertel Nordhavn ist ein Paradebeispiel für nachhaltige urbane Entwicklung. Stadtarchitektin Camilla van Deurs hat dem ubm magazin. verraten, wo die großen Hebel zur CO₂-Reduktion liegen und warum die Stadt der Zukunft (fast) autofrei ist.

Walmart baut den größten Massivholz-Campus der USA
#greenbuilding
Walmart baut den größten Massivholz-Campus der USA

Der Handelsgigant Walmart errichtet im US-Bundesstaat Arkansas eine neue Konzern-Zentrale. Damit entsteht gleichzeitig der größte Campus mit Gebäuden aus Massivholz der USA.

Alpines Architektur-Highlight
#greenbuilding
Alpines Architektur-Highlight

Die neue Voisthalerhütte am Hochschwab ist ein konstruktiver Holzbau mit ökologischem und architektonischem Anspruch. Die energieautarke Schutzhütte von Dietger Wissounig Architekten erhielt das Umweltgütesiegel und den BIG SEE Architecture Award 2023.

Die Frau hinter dem Holzhochhaus
#architektur
Die Frau hinter dem Holzhochhaus

Katja Kammerer ist Tischlerin, Architektin und Holzbau-Profi. Ihr geballtes Wissen und ihre Begeisterung für Holz setzt sie dort ein, wo UBM Development das erste Holz-Hybrid-Hochhaus in Mainz errichtet – den Timber Peak. Ein Porträt zwischen Holzwerkstatt und Bauamt.

Ein Haus aus Hanf
#greenbuilding
Ein Haus aus Hanf

Zu 80 Prozent wiederverwertbar, zu 70 Prozent aus Rohstoffen gebaut, die aus einem Umkreis von 30 Kilometern stammen. In Südtirol wurde ein alter Stall zu einem Haus aus dem Öko-Baustoff Hanf umgewandelt.

Rapunzel hat ein neues Zuhause
#greenbuilding
Rapunzel hat ein neues Zuhause

Die natürlichen Kreisläufe der Natur zu beachten ist eine Grundlage ökologischen Landbaus. Diesen Prinzipien fühlt sich der Hersteller von Bio-Lebensmitteln Rapunzel naturgemäß verpflichtet. Sie gelten auch für das neue Betriebsgelände, auf dem Besucher nun die Rapunzel Welt entdecken können.

Nachhaltig leben in der Auenweide
#greenbuilding
Nachhaltig leben in der Auenweide

Eine neue Art von Miteinander und nachhaltiger Lebensraum zu leistbaren Preisen. Das verspricht das alternative Wohnprojekt Auenweide. Was das Holzbauprojekt so besonders macht, das hat Architekt Markus Zilker gegenüber dem ubm magazin. erklärt.

Welterfolg mit Holzhütten
#greenbuilding
Welterfolg mit Holzhütten

Das slowenisch-spanische Unternehmen Lushna erobert mit Glamping Cabins aus Holz den Weltmarkt. Das Unternehmen entwickelt aber auch Öko-Resorts und verspricht den „Glamour der Natur“.

Das Silicon Valley auf dem Holzweg
#greenbuilding
Das Silicon Valley auf dem Holzweg

Auf dem Gelände des Stanford Research Park in Palo Alto entsteht ein hochmodernes und nachhaltiges Bürogebäude. Das "Verdant Sanctuary" ist eines der ersten Bauwerke im Silicon Valley, das auf Massivholzbauweise setzt.

Aufgestockt statt abgerissen
#greenbuilding
Aufgestockt statt abgerissen

Wie kreativ die klimafreundliche Nachverdichtung sein kann, zeigt das Projekt Stadthaus in Linz. Das Architekturbüro mia2 hat den Aushub in Stampflehmwände gepresst und das historische Gebäude dank Holzbau in seiner Höhe fast verdoppelt. 

Eine Fuge zwischen Berg und Tal
#greenbuilding
Eine Fuge zwischen Berg und Tal

Die Form ist eine Fusion aus alpiner Architektur und zerklüfteter Bergkette. Das neue Kongress- und Messezentrum in der norditalienischen Gemeinde Agordo lotet die ästhetische Ausdrucksform des Holzbaus neu aus.

Der Supermarkt der Zukunft
#greenbuilding
Der Supermarkt der Zukunft

Ein Supermarkt, der selbst Lebensmittel für die Region erzeugt und klimaneutral erbaut ist. Das ist das Konzept von Rewe Green Farming, dessen Prototyp in Wiesbaden steht. Nun sollen weitere Filialen in Holzbauweise folgen.

Der Asket, der aus dem Vollen schöpft
#architektur
Der Asket, der aus dem Vollen schöpft

Shigeru Ban zählt zu den wichtigsten Vertretern einer neuen, nachhaltigen Architektur. Warum er diese Zuschreibung ablehnt und warum die Beständigkeit eines Gebäudes nicht vom Baumaterial abhängt, hat er uns bei einem ausführlichen Interview in seinem Büro in Paris erklärt.

„Wir sind der First Mover im Holzbau“
#greenbuilding
„Wir sind der First Mover im Holzbau“

Bernhard Egert ist einer von 300 Timber Heroes in der UBM Development. Er zählt zu den gefragtesten Holzbauexperten des Landes. UBM Development hat ihn an Bord geholt, damit er im Bereich „Timber Construction“ seine breite Kompetenz einbringen kann. Wir haben den naturverbundenen Diplomingenieur zum großen Holzbau-Talk gebeten.

Eine U-Bahn aus Holz
#stadtplanung
Eine U-Bahn aus Holz

Es sieht aus wie eine Utopie, soll aber in den nächsten Jahren in Kopenhagen Wirklichkeit werden: Metro-Stationen in hybrider Holzbauweise. Das Konzept von JaJa Architects ist ganzheitlich angelegt und wendet das klimafreundliche Bauen jetzt auch unter der Erde an.

Der Ford T der nachhaltigen Wohnprojekte
#greenbuilding
Der Ford T der nachhaltigen Wohnprojekte

Das Architektur- und Design-Kollektiv A-01 hat als erster in Costa Rica nachhaltige Wohneinheiten im modularen Baukasten-System entwickelt: das No Footprint House. Die Kunden können, so das Architektur-Studio, nach Herzenslust vor Planungsbeginn so etwas wie virtuelles Lego spielen. Die Fertigung ist nicht nur verhältnismäßig günstig, sondern auch an die lokalen Gegebenheiten angepasst.

Energieneutral studieren
#greenbuilding
Energieneutral studieren

Mit einem Neubau auf dem Campus der Universität Tilburg beschert das Büro Powerhouse Company den Niederlanden ihr erstes aus Massivholz gefertigtes Uni-Gebäude: Ein modernes Hörsaalzentrum, das den Studenten viel zu bieten hat. Zeitlos designt und energieneutral. 

Ein menschliches Maß
#architektur
Ein menschliches Maß

Seit dem Bau eines wegweisenden Holz-Hochhauses in Schwedens hohem Norden sind sie in aller Munde. White Arkitekter schrauben die grüne Messlatte gerade ordentlich nach oben. Das Ziel: Klimaneutralität bis 2030. Über die Strategie dahinter haben wir mit Vize-CEO Carl Bäckstrand in Stockholm gesprochen.

Leistbares Öko-Haus aus Holz
#greenbuilding
Leistbares Öko-Haus aus Holz

Das Open-Source-Projekt Living Places will das Wohnen nicht nur nachhaltiger und gesünder macher, sondern auch für mehr Menschen leistbar. Die Prototypen in Holzbauweise können in Kopenhagen besichtigt werden – der diesjährigen Welthauptstadt der Architektur.

Im Wisdome steckt Wissen
#greenbuilding
Im Wisdome steckt Wissen

Eines der spektakulärsten Holzbauprojekte wird derzeit in Schweden realisiert. Der neue Wisdome des Tekniska Museet in Stockholm ist eine Free-Form-Konstruktion aus 20 Kilometer Furnierschichtholz, die so noch nie zuvor gebaut wurde. 

Die Kirche als CO₂-Bank
#architektur
Die Kirche als CO₂-Bank

Wenn in Kopenhagen nach 30 Jahren erstmals wieder eine Kirche gebaut wird, dann mit Ikonen-Potenzial. Für die Ørestad Church entwarf Henning Larsen einen skulpturalen Holzbau. Eine Kirche 2.0, die zum modernen Community-Center wird, unabhängig vom Glaubensbekenntnis.

Mit Herz fürs Holz
#greenbuilding
Mit Herz fürs Holz

Das tschechische Holzverarbeitungsunternehmen Kloboucká lesní engagiert sich für nachhaltige Forstwirtschaft und ebensolches Bauen. Sein neuer, von Mjölk Architekti designter Hauptsitz passt dazu: Schlicht, umweltfreundlich, aus Holz und mit modernsten Technologien.

Transformation auf Schiene
#greenbuilding
Transformation auf Schiene

Es braucht neue Strategien für die sinnvolle Nachnutzung von Industriebrachen. Die Re-Use-Spezialisten von Smartvoll zeigen, wie aus der alten Remise Amstetten ein neues Ökosystem aus Pflanzen, Tieren und Menschen entstehen kann.

Eine Perle aus Holz und Stroh
#greenbuilding
Eine Perle aus Holz und Stroh

Das außergewöhnliche kleine Wohnhaus Strohfloh zeigt, wie nachhaltiges Bauen unkompliziert zu bewerkstelligen ist. Die „Holzperle” wurde in Holzriegelbauweise mit Strohballendämmung und Photovoltaikanlage in Murstetten errichtet.

Chipperfields „Ökone“ für München
#architektur
Chipperfields „Ökone“ für München

Die Bayerische Versorgungskammer bekommt eine neue Zentrale vom frisch gekürten Pritzker-Preisträger David Chipperfield. Das 3-teilige Ensemble in Holz-Hybrid-Bauweise ist ein klares Bekenntnis für nachhaltiges Bauen und eine Absage an die rein ikonische Hochhaus-Architektur.

Ein Juwel im Weinberg
#architektur
Ein Juwel im Weinberg

In der Weinregion Südoststeiermark transformierten ein Jungwinzer und eine Architektin einen alten Kuhstall zu einem zeitgemäßen Weinbaubetrieb. Das sichtbare Holztragwerk wurde im Weinhof Locknbauer zum Designelement erklärt.

Ein Haus zum Ausziehen
#hotel
Ein Haus zum Ausziehen

Ein adaptierbares Tiny House aus den Niederlanden hebt die Grenzen zwischen Drinnen und Draußen auf. Auf dem World Architecture Festival in Lissabon wurde ANNA Stay zum „World Hotel Building of the Year 2022“ ernannt.

Die zirkuläre Waldstadt
#stadtplanung
Die zirkuläre Waldstadt

Eine High-Speed-Bahn verbindet das hyggelige Waldhaus mit Oslos Stadtzentrum. Ellingsrudgrenda soll Norwegens erstes kreislauffähiges Quartier werden. Der Masterplan zur klimaneutralen Stadtentwicklung kommt vom Architekturbüro Snøhetta.

Parken im Park
#greenbuilding
Parken im Park

Seit 2006 entsteht in Bad Aibling die City of Wood, ein Modell für die Nullenergiestadt von morgen. Der neueste Zuwachs in CO₂-neutraler Holzbauweise kommt vom Vorarlberger Holzbau-Pabst Hermann Kaufmann.

Klimafreundliche Aussicht inklusive
#hotel
Klimafreundliche Aussicht inklusive

In einem der weltweit höchsten Holz-Hochhäuser in der nordschwedischen Stadt Skellefteå befindet sich The Wood Hotel. Ein neuer Urlaubsmagnet, der von der Landschaft, der Architektur und einer grünen Zukunftsvision profitiert.

Gut gedeihen im Wohngewächshaus
#wohnen
Gut gedeihen im Wohngewächshaus

Bremens Überseeinsel wird zu einem neuen, grünen Stadtviertel entwickelt. Leistbaren, nachhaltigen und obendrein schönen Wohnraum verspricht das Projekt Wohngewächshaus von Delugan Meissl. Hier sollen Menschen und Pflanzen gleichermaßen gedeihen. 

Die Schule im Bausatz
#greenbuilding
Die Schule im Bausatz

Es werden dringend mehr Schulen benötigt – 15.000 allein in Europa. Aus dem einfach montierbaren Schulbausatz Sylva von Stora Enso entstehen klimafreundliche Schulen aus Holz, die Kindern eine positive Lernumgebung und sinnstiftende Architektur bieten.

Wohnen mit Zen
#wohnen
Wohnen mit Zen

Die belgische Stadt Antwerpen bekommt einen japanisch inspirierten Wohnturm in Holz-Hybridbauweise. Der Entwurf stammt von Pritzker-Preisträger Shigeru Ban, der die Natur und den Baustoff Holz zum zentralen Designimpuls macht.

Leistbarer Wohnraum aus Holz
#stadtplanung
Leistbarer Wohnraum aus Holz

Der Klimawandel ist eng an soziale Fragen geknüpft und der klimaneutrale Holzbau oft noch ein Luxussegment. Ein preisgekröntes Beispiel im sozialen Wohnbau liefert der Holzwohnbau Seestadt Aspern, der ein neuer Instagram-Hotspot in Wien geworden ist.

Unter dem runden Giebel
#greenbuilding
Unter dem runden Giebel

Für die Erweiterung des Frammuseums in Oslo setzen Reiulf Ramstad Arkitekter auf ein außergewöhnliches Konzept. Der Neubau Framtid vermittelt zwischen den ausgestellten Schiffsbauten der Vergangenheit und dem klimaneutralen Holzbau von morgen.

Ein Rathaus wird grün
#greenbuilding
Ein Rathaus wird grün

Die rund 3.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Düsseldorf werden künftig in einem Holz-Hybrid-Hochhaus Platz finden. In ihrem Konzept setzen die österreichischen Architekturbüros Alleswirdgut und Hertl Architekten auf ein innovatives Energiekonzept und schaffen eine grüne Oase in der Stadt.

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